P&R, Schiffs-Container, Kapitalanlage

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RA MATTIL ist im Bereich der Container (Direktinvestments) der wohl erfahrenste Anwalt in Deutschland. In dem Insolvenzverfahren Magellan ( Container ) wurde RA MATTIL in den Gläubigerausschuss gewählt und bereits nach einem Jahr erhielten die Anleger nach dem Verkauf der Container hohe Auszahlungen aufgrund ihrer Eigentümerstellung. Auch in den drei Insolvenzen der P&R Gruppe wurde Rechtsanwalt MATTIL in den Gläubigerausschuss berufen.
P&R: Amtsgericht München 1542IN726/18, 1542IN727/18, 1542IN728/18
Magellan: Amtsgericht Hamburg 67c IN 237/16
Bündeln Sie Ihre Interessen bei MATTIL. Mit Mehrheiten kann viel erreicht werden. Die Container und die Mieten gehören den Anlegern!


Warum zu MATTIL?

Über 25 Jahre Erfahrung im Anlegerschutz.

Erfahrung im Containerinvestment durch Magellan (Mitglied im Gläubigerausschuss).

Seit 22 Jahren Kooperationskanzlei in der Schweiz (wichtig wegen P&R in Zug).

Klare und verlässliche Vereinbarung gegenüber den Gebühren (Kostentransparenz).

Tipps für Anleger

Es ist nicht notwendig, jetzt die Eigentumszertifikate von dem Insolvenzverwalter anzufordern. Sie sollten nach den Verträgen Eigentümer und Inhaber der Mietforderungen werden. Die Vermietung der Container wurde von der P&R Equipment in Zug veranlasst.

Wenn Sie UST-pflichtig sind, sollte die Voranmeldung trotzdem weiterhin abgegeben werden, auch wenn keine Umsätze derzeit erzielt werden. Wir werden uns dafür einsetzten, dass Ihr Eigentum an den Containern nicht bestritten wird, damit es einkommenssteuerrechtlich keine Änderungen gibt.

Die Insolvenzanmeldungen können erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingereicht werden. Es macht keinen Unterschied, ob Sie die Forderung als erster oder letzter anmelden. Es gibt keinen Wettlauf.

Das große Geschäft mit Containern als Geldanlage, Frankfurter Allgemeine, 21.03.2018

Rundschau - RA Mattil zu P&R Containern, Bayerischer Rundfunk (TV), 20.03.2018

Gefahrgut für Sparer, Süddeutsche Zeitung, 20.03.2018

Anleger erleiden Schiffbruch, Handelsblatt, 20.03.2018

Schiffbruch in Grünwald, Süddeutsche Zeitung, 19.03.2018

Investmentfirma P&R insolvent, Süddeutsche Zeitung, 19.03.2018:

Anleger des Containerspezialisten P&R erleiden Schiffbruch, Handelsblatt, 19.03.2018

Volle Ladung, Spiegel, 17.03.2018

Wenn ein Direkt-Investment plötzlich keins mehr ist. Container-Käufer nur noch Insolvenzgläubiger, Frankfurter Allgemeine, 06.07.2016

Hintergründe zu P&R

Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten erwerben viele Privatanleger sogenannte Container als Kapitalanlagen. Die Investoren werden selbst Eigentümer ihres Containers. Ihnen persönlich sollten auch die Mietansprüche aus den -- über eine Verwaltungsgesellschaft - an diverse Reeder weltweit abgeschlossenen Mietverträgen zustehen. Die zu zahlenden Mieten werden von der Verwaltungsgesellschaft eingezogen und an die Eigentümer verteilt. Nach den meist kurz laufenden Verträgen (3-5 Jahre) wurde stets eine Rücknahme der Container durch den Veräußerer vereinbart, je nach Zeitpunkt des Erwerbes und Anbieter, als Kaufgarantie oder nur als unverbindliche Zusage (Inaussichtstellung). Jahrzehntelang hat die P&R diese Verträge anstandslos erfüllt. Mit dem Kleinanlegerschutzgesetz 2015 wurden Vorschriften im Prospektrecht (Vermögensanlagengesetz) geändert, so dass auch diese sogenannten Direktinvestments prospektpflichtig wurden. RA Mattil wurde übrigens als Sachverständiger im Bundestagsfinanzausschuss zu dem Kleinanlegerschutzgesetz angehört (BT-Drucksache 18/3994, öffentliche Anhörung vom 16.03.2015).

Der wichtigste Anbieter am deutschen Markt ist die P&R-Gruppe in Grünwald bei München.

Anbieter von P&R Kapitalanlagen



P&R Container Vertriebs-und Verwaltungs GmbH



P&R Container Leasing GmbH



P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH



P&R Equipment & Finance Corp.



P&R Transport-Container GmbH

Wichtige Informationen für Anleger der P&R

Im Folgenden möchten wir Sie über wichtige Aspekte informieren

Die P&R hat im Januar 2017 den ersten, von der BaFin zu genehmigenden Prospekt veröffentlicht. Die Vermietung der Container erfolgt über die in der Schweiz ansässige P&R Equipment & Finance Corp., nicht über die jeweilige deutsche Gesellschaft, mit welcher die Anleger ihre Verträge geschlossen haben. Die Bilanzen der Gesellschaften P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, P&R Container Leasing GmbH und P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH enthalten eine Einschränkung des Bestätigungsvermerkes des Wirtschaftsprüfers. Die Bilanz der P&R Equipment & Finance Corp. weist Verbindlichkeiten gegenüber den drei deutschen Unternehmen in Höhe von über 900 Mio € aus. Die in der Schweiz erzielten Mieteinnahmen erreichten angeblich in der Vergangenheit bei weitem nicht die an die Anleger bezahlten Endmieten, wodurch eine beträchtliche Unterdeckung entstand. Außerdem wurden die Container, so wird von einem Analysten behauptet, an die Anleger zu einem wesentlich höheren Kaufpreis verkauft, als sie auf der anderen Seite eingekauft wurden. Die Bilanzen der Gesellschaften P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs GmbH, P&R Container Leasing GmbH und P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs GmbH enthalten eine Einschränkung des Bestätigungsvermerkes des Wirtschaftsprüfers. Die Zeitschrift Finanztest wies im Juli 2017 darauf hin, dass die Einschränkung eines Bestätigungsvermerkes ein seltener Makel einer Bilanz ist.

Achtung: Haften Eigentümer der Container persönlich und unbeschränkt?

Einen weiteren, den Anlegern nicht bewussten Aspekt hat die Kanzlei MATTIL aufgedeckt. Die Eigentümer der Container haften laut Prospekt persönlich und unbeschränkt für die finanziellen Verpflichtungen aus den Containern, also die Stand- und Lagergebühren, Unterhalt, Wartung, Versicherung usw., was nichts anderes als eine Nachschusspflicht darstellt. Achtung: Anleger haften nicht für Schulden der P&R. Die Kosten aus einem Container (z. B. Standgebühren) sind geringfügig und treffen zunächst den Vertragspartner, dies ist die P&R. Die Anleger sind den Reedern nicht bekannt, wie wir aus dem Fall Magellan wissen.

Aus den Prospektangaben ist ersichtlich, dass der Rückkauf seitens der Emittentin (die jeweilige P&R Gesellschaft) nicht garantiert, sondern regelmäßig nur in Aussicht gestellt ist. Dort heißt es z. B., dass die Container nach Ende der Laufzeit zurückgekauft werden, wenn die Emittentin dem Anleger ein entsprechendes Kaufangebot unterbreitet. In dem Prospekt wird außerdem erläutert, dass der Gesamtbetrag der angebotenen Vermögensanlage (Emission in Höhe von 500 Mio €) niedriger ausfallen und dies zur Folge haben kann, dass die prognostizierten Mieteinnahmen niedriger ausfallen und die Emittentin deshalb ihren Verpflichtungen zur Zahlung der zugesagten Miete gegenüber den Anlegern nicht nachkommen kann (Seite 22 des Prospektes). Daraus stellt sich natürlich die Frage, warum die Bedienung der Mieten aus einem Kaufvertrag davon abhängt, dass die Emittentin weitere Anleger wirbt.

An anderer Stelle des Prospektes wird das Szenario dargestellt. Der Anleger erhält in diesem Falle nicht den prognostizierten Rückkaufswert, nicht den vertraglich zugesagten Mietzins und haftet zudem für die laufenden Kosten des Containers (Wartung, Lagerung, Versicherung etc.).

Zahlen und Fakten

Die Vermögens- , Ertrags- und Finanzlage z. B. der P&R Transport-Container sah für die Jahre 2017 - 2023 die folgenden Prognosen vor:

Erlöse aus Containerverkäufen an Anleger:

  • 2017 - 425.000.000 €
  • 2018 - 550.000.000 €
  • 2019 - 550.000.000 €
  • 2020 - 550.000.000 €
  • 2021 - 550.000.000 €
  • 2022 - 550.000.000 €
  • 2023 - 550.000.000 €


Kaufpreise für Standardcontainer:

  • 2017 - 227.982.913 €
  • 2018 - 508.267.087 €
  • 2019 - 522.500.000 €
  • 2020 - 522.500.000 €
  • 2021 - 522.500.000 €
  • 2022 - 522.500.000 €
  • 2023 - 522.500.000 €


Mietzinsen
für Anleger:

  • 2017 - 6.599.099 €
  • 2018 - 53.310.382 €
  • 2019 - 109.588.542 €
  • 2020 - 164.176.042 €
  • 2021 - 218.763.542 €
  • 2022 - 265.737.895 €
  • 2023 - 273.913.472 €


Rückkauf für Standardcontainer:

  • 2017 - ----
  • 2018 - ----
  • 2019 - ----
  • 2020 - ----
  • 2021 - ----
  • 2022 - 522.500.000 €
  • 2023 - 522.500.000 €



Der Rückkaufswert wurde in den Verträgen und im Prospekt in der Regel nicht verbindlich festgelegt, sondern nur prognostiziert (65 % des Erwerbspreises).

Verbindlichkeiten

  • Verbindlichkeiten der P&R Equipment und Finance Corp. in Zug aus laufenden Verträgen bis Dezember 2020.
    1.049.601.590 €
  • P&R Vertriebs- und Verwaltungs GmbH
    358.147.636 €
  • P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH
    664.673.923 €
  • P&R Container Leasing GmbH
    26.780.031 €

Jetzt stellen sich vor allem die Fragen:

Fragezeichen 1

Wer ist Eigentümer des Containers?

Fragezeichen 2

Wer ist Inhaber der Mieterlösforderungen?

Fragezeichen 3

Wie sind die Forderungen gegenüber dem Insolvenzverwalter korrekt anzumelden?

Antworten

Die Anleger sind vertraglich Eigentümer der Container geworden und haben diese an die jeweilige P&R Gesellschaft zurückvermietet. Für die Anleger ist am Wichtigsten, dass das Eigentum und die Mietforderungen ihnen tatsächlich zustehen und nicht in diversen Insolvenzmassen verschwinden.
Die Kanzlei MATTIL wird dies durchsetzen, wie schon bei der insolventen Firma Magellan.

Ihre Ansprüche

In dem Insolvenzverfahren können Sie Ihre Ansprüche anmelden und hoffen, dass eine gewisse Quote für Sie übrig bleibt. Ein Insolvenzverfahren dauert selten unter 10 Jahren, so dass der endgültige Schaden erst dann beziffert werden kann. Wir haben Insolvenzverfahren erlebt, die 14 Jahre dauerten und eine Quote von Null für die Anleger erbrachte. Das Problem: Schadensersatzansprüche gegen die Geschäftsleitung, Initiatoren, Gründer, Wirtschaftsprüfer, etc. unterliegen einer Verjährung von 3 Jahren ab Kenntnis von Pflichtverletzungen (in der Regel also ab Insolvenz). Diese 3 Jahre gehen schnell vorbei.

Schadensersatzansprüche können gegen diejenigen Personen und Verantwortlichen geltend gemacht werden, die das Unternehmen gegründet, geleitet oder deren Geschäftstätigkeit unterstützt und bestätigt haben, wie z. B. durch Wirtschaftsprüfertestate. Die Voraussetzungen und Erfolgsaussichten einer Haftung werden wir für Sie prüfen und gegebenenfalls geltend machen.

In vielen vergleichbaren Fällen haben wir erfolgreich Schadensersatzansprüche durchsetzen können, z. B. gegen Wirtschaftsprüfer, Treuhänder, Geschäftsführer und Gründer von Kapitalanlagemodellen. Auch das erste erfolgreiche Kapitalanlegermusterverfahren nach dem KapMuG wurde von der Kanzlei MATTIL geführt (KAP1/07 vom 30.12.2011).

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